The earliest Bohemian landscape parks and their relationship to the surrounding landscape
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DOI - Digital Object Identifier
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Alternative languages
Result language
němčina
Original language name
Früheste böhmische Landschaftsparks und ihre Beziehung zur umgebenden Landschaft
Original language description
Von den fünf ältesten Landschaftsgärten in Böhmen, die zwischen 1770 und 1790 im Auftrag von hier ansässigen Adelsfamilien (Buquoy, Auersperg, Czernin, Chotek und Rottenhan) entstanden, sind Theresienthal (Terezino údolí) und Schönhof (Krásný Dvůr) in den letzten Jahren Gegenstand intensiver interdisziplinärer Forschung geworden. Während in Wlaschim (Vlašim) und Veltrusy (Weltrus) in jüngster Zeit auf der Grundlage umfangreicher Forschungsarbeiten komplexe Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden, liegen sowohl die Entstehungsgeschichte als auch die ursprüngliche Konzeption des Parks in Rothenhaus (Červený Hrádek) bis heute weitgehend im Dunkeln. Die familiären Beziehungen der Auftraggeber verbanden das frühere Schicksal aller fünf Anlagen. Die neuen Forschungen haben gezeigt, dass die Schöpfer und Gärtner dieser Parks ihre Inspirationen vor allem im deutschen Umfeld (insbesondere aus Sachsen und Franken) bezogen, von wo sie nicht nur das Wissen, sondern auch Samen und Setzlinge importierten.Nicht nur für Theresienthal, sondern für alle buquoyschen Herrschaften war die Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts von großer Bedeutung, da der kunstliebende Graf Georg Johann Heinrich von Buquoy (1814–1882) seinen Schlössern und deren Umgebung eine ganz außerordentliche Aufmerksamkeit schenkte. In dieser Zeit entstand die verschönerte „Buquoy-Landschaft“, in der die Herrensitze Teil einer ausgedehnten, mit zahlreichen romantischen Staffagen geschmückten Gegend waren. Ältere Besitzungen und verstreute Parkanlagen wurden durch großzügig angelegte, geschwungene Promenadenwege und kilometerlange Sichtachsen miteinander verbunden.Die Naturelemente einer hügeligen (Vor-)Gebirgslandschaft dominieren auch in Rothenhaus, wo der Park ebenfalls fließend in die umgebende Bergnatur übergeht. Ein abgegrenztes Gebiet stellt dagegen der von einer Mauer umschlossene Park Wlaschim dar, dessen Kern ein tief eingeschnittener Mäander der Blanitz (Blanice) bildet. Noch isolierter – ohne jeglichen Bezug zur umgebenden Landschaft – ist der Landschaftspark in Weltrus, wo die einzige Geländeerhebung ein künstlicher Wall ist. Während diese Situation in Weltruser an den berühmten Wörlitzer Park in Sachsen-Anhalt erinnert, stehen die Anlagen in den Tälern von Theresienthal, Wlaschim und teilweise auch in Schönhof den beiden sächsischen Anlagen – dem Grünfelder Park in Waldenburg und dem Seifersdorfer Tal bei Dresden – nah. Obwohl auch der Schönhofer Park faktisch ein in sich geschlossenes Areal darstellt, war er durch die Fülle und Wirkung der romantisch-dramatischen Blickbeziehungen in die Ferne – zum Duppauer Bergland und zum Erzgebirge – völlig außergewöhnlich.Während in Wlaschim, Weltrus und in Rothenhaus der Schlosssitz unmittelbarer Bestandteil des Parks wurde, erinnert die Situation in Theresienthal und in Schönhof an zahlreiche ausländische Landschaftsparks. In beiden Fällen ist die Lage des Parks sehr autonom – ohne Bezug zu einer älteren städtebaulichen Struktur.
Czech name
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Czech description
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Classification
Type
J<sub>ost</sub> - Miscellaneous article in a specialist periodical
CEP classification
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OECD FORD branch
60401 - Arts, Art history
Result continuities
Project
—
Continuities
S - Specificky vyzkum na vysokych skolach
Others
Publication year
2024
Confidentiality
S - Úplné a pravdivé údaje o projektu nepodléhají ochraně podle zvláštních právních předpisů
Data specific for result type
Name of the periodical
AHA! MIszellen zur Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege
ISSN
2364-0839
e-ISSN
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Volume of the periodical
2024
Issue of the periodical within the volume
Februar
Country of publishing house
DE - GERMANY
Number of pages
20
Pages from-to
130-149
UT code for WoS article
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EID of the result in the Scopus database
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