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Early medieval earrings with four beads in Northern, Central and Southeastern Europe. A case study of the origins of Great Moravian luxury jewellery

The result's identifiers

  • Result code in IS VaVaI

    <a href="https://www.isvavai.cz/riv?ss=detail&h=RIV%2F68081758%3A_____%2F21%3A00552008" target="_blank" >RIV/68081758:_____/21:00552008 - isvavai.cz</a>

  • Result on the web

    <a href="https://www.arub.cz/wp-content/uploads/spisy_arub_69.pdf" target="_blank" >https://www.arub.cz/wp-content/uploads/spisy_arub_69.pdf</a>

  • DOI - Digital Object Identifier

Alternative languages

  • Result language

    němčina

  • Original language name

    Frühmittelalterliche Ohrringe mit vier Blechbeeren in Nord-, Mittel- und Südosteuropa. Eine Fallstudie zur Entstehung des großmährischen Prachtschmucks

  • Original language description

    Ausgangspunkt der Studie ist die Analyse von vierbeerigen Ohrringen aus Böhmen, Mähren, der Slowakei und Niederösterreich. Luxusstücke aus Gold oder Silber, die hauptsächlich mit Granulation und Filigran verziert sind, werden in acht Varianten unterteilt, die neunte Variante wird durch billigere Bronzestücke repräsentiert. Die meisten Exemplare wurden in den großmährischen Gräbern des 9. Jahrhunderts gefunden, nur wenige Stücke aus dem 10. Jahrhundert stammen aus der Südslowakei. Das Hauptaugenmerk wird auf die Herkunft einzelner Varianten gelegt. Zu diesem Zweck fasst der Autor den Forschungsstand über vierbeerigen Ohrringen zusammen, die auf dem ausgedehnten Territorium von Schweden bis Griechenland vorkommen und auf das 9. bis 12. Jahrhundert datiert werden. Dabei achtet er auf Ähnlichkeiten und Unterschiede in ihrer Konstruktion und Verzierung im Vergleich zu den Stücken aus dem Gebiet der ehemaligen Tschechoslowakei und Niederösterreich. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die vierbeerigen Ohrringe aus Mittel- und Südosteuropa auf byzantinischen Vorbildern anknüpfen. Frühere Theorien über den weitreichenden Einfluss Großmährens auf die Schmuckproduktion in den Nachbarregionen können nicht mehr gestützt werden. Aufgrund von Konstruktions- und Verzierungsmerkmalen kann zwischen einer früheren Gruppe von Exemplaren, die bisher in Mähren, Niederösterreich, Dalmatien und Serbien dokumentiert ist, und einer späteren Gruppe, die in allen Teilen des untersuchten Gebiets verbreitet ist, unterschieden werden. Die vierbeerigen Ohrringe zeigen somit deutlich, wie attraktiv byzantinischer Schmuck für die Eliten in anderen Teilen Europas war, da die byzantinischen Vorlagen über einen langen Zeitraum nachgeahmt und weiterentwickelt wurden.

  • Czech name

  • Czech description

Classification

  • Type

    B - Specialist book

  • CEP classification

  • OECD FORD branch

    60102 - Archaeology

Result continuities

  • Project

    <a href="/en/project/GA17-01878S" target="_blank" >GA17-01878S: Lifestyle and identity of the Great Moravian nobility: archaeological and bioarchaeological analysis of the evidence of Mikulčice’s uppermost elites</a><br>

  • Continuities

    I - Institucionalni podpora na dlouhodoby koncepcni rozvoj vyzkumne organizace

Others

  • Publication year

    2021

  • Confidentiality

    S - Úplné a pravdivé údaje o projektu nepodléhají ochraně podle zvláštních právních předpisů

Data specific for result type

  • ISBN

    978-80-7524-048-4

  • Number of pages

    191

  • Publisher name

    Archäologisches Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Brno

  • Place of publication

    Brno

  • UT code for WoS book